Faschingsturnen statt Faschingsfeier

Der letzte Schultag vor den Faschings-ferien und kein bisschen feiern? Das wäre für die 140 Grundschüler eine riesige Enttäuschung gewesen, aber der Mehrzweckraum der Schule kann der-zeit für größere Veranstaltungen nicht genutzt werden. Gemeinsam die Feste im Jahreskreis begehen, stärkt nicht nur den Brauchtumsgedanken, den Ge-meinschaftssinn und das Sozialgefüge, oft können Kinder ganz neue Talente zeigen - und das ist besonders wertvoll, so die Meinung des Lehrerkollegiums der hiesigen Schule. Schließlich wurde von den Lehrkräften als Alternative die Idee des Faschingsturnens aufgegriffen und diese hatte am letzten Schultag vor den Ferien Premiere. In aller Frühe hatte Lehrerin Rita Thoma in der Turn-halle einen Spieleparcours aufgebaut, Gisela Kißler kümmerte sich um fetzige Musik und Andrea Wolfram übernahm die Aufwärmphase. Anschließend konnten die Prinzessinnen, Piraten, Supermans, Polizisten, Cowboys, Indianer und viele andere Kostümierungen mit Unterstützung der Lehrkräfte die verschiedenen Stationen durchlaufen. So galt es eine Hänge-brücke, eine Wackelbahn und eine Balancierstraße zu überwinden. Großes Hallo gab es auch auf der Rutschbahn, beim Tarzanschwingen und beim Wurfparcours, viel Gelächter rief das Spiel „Wer ist im Tunnel?" hervor. Neben der Begeisterung der Kinder freuten sich die Lehrer darüber, dass sehr harmonisch ablief, und es vor allen Dingen keine Verletzten gab. Fazit von Schülern und Lehrern: Das war eine tolle Faschingsturnstunde.